Bad Honnef. Bis zu den Eisenbahnbauten des 19. Jahrhunderts gab es keine einzige massive, auf Pfeilern ruhende Brücke über den Rhein. Schwimmende Verbindungen quer über den Fluss für den Personen- und Güterverkehr waren also sehr wichtig.
Seit rund 170 Jahren gibt es die zeitsparende Verbindung auch für die Rolandsecker und Bad Honnefer Bevölkerung. Aufzeichnungen des Honnefer Bürgermeisters Tils vom Dezember 1856 sind der erste Hinweis auf die Existenz eines Fährbetriebs. 1874 nahm eine hölzerne Gierponte den Fährbetrieb zwischen Honnef und Rolandseck in beiden Richtungen auf. Diese Art von Fähre nutzte die Strömung des Rheins, um an einem im Fluss verankerten Seil von Ufer zu Ufer zu gelangen.
Wie ging es weiter? Die spannende Geschichte dieser Fährverbindung wird uns Dieter Mechlinski auf gewohnt informative Weise nahebringen.
Dieter Mechlinski (* 1939 in Honnef), ehemaliger Leiter des Grenzschutzpräsidiums Süd, lebt seit über 20 Jahren in Königswinter. Nach seiner Pensionierung hat er sich in hohem Maße für soziale (Vorsitz des Fördervereins Frieda Caron e. V. – Förderschwerpunkte sind Jugendhilfe, Bildung und Kultur) und heimatkundliche Themen (u. a. Brückenhofmuseum) engagiert und sich in vielen Vorträgen und Publikationen (z. B. „Der Geheime Regierungsrat Ottmar E. Strauss“) großes Ansehen erworben. Im Jahr 2023 hielt er den großartigen Vortrag zu dem Windkraftpionier Hermann Honnef für den Verein Gutenberghaus e. V..
Wann: Do., 19. März 2026, 19.30 Uhr
Wo: Foyer des städtischen Rathauses, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef
Kosten: Der Eintritt ist frei, Spenden für die heimatkundliche Arbeit des Vereins sind gerne gesehen.
Udo Bielke, Gutenberghaus e.V.


