Bad Honnef. Fast fünf Jahre ist es her, dass sich die Türen des Vierkotten für den regulären Gastronomiebetrieb schlossen. Mit dem Abschied von Petra und Jürgen Eschbach endete 2021 eine Ära in der Honnefer Innenstadt. Nach 28 Jahren gaben die beliebten Wirtsleute ihr Lokal auf und hinterließen eine Lücke, die bis heute sichtbar ist. Das Vierkotten war weit mehr als eine Gaststätte – es war Treffpunkt für Vereine, Karnevalisten, Schützen, Musiker und Generationen von Stammgästen.
Seitdem stand das Gebäude weitgehend leer. Nur vereinzelt kehrte für besondere Anlässe noch einmal Leben in die Räume zurück. So nutzte der Spielmannszug des TV Eiche das ehemalige Stammquartier im vergangenen Jahr für einen Orden- und Ehrentag. Damals wurde bereits die Hoffnung geäußert, dass das traditionsreiche Haus eines Tages wieder gastronomisch genutzt werden könnte.
Nun zeichnet sich offenbar genau diese Entwicklung ab.
Nach Informationen von Honnef heute soll im Vierkotten ein inklusives Bistro entstehen. Hinweise darauf verdichten sich, da bereits Personal für das neue Projekt gesucht wird.


